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Halloween-Zeit: Die dunkle Seite Wiens

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Halloween-Zeit: Die dunkle Seite Wiens

Vom Prime-Tours-Team · · aktualisiert am 7. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Wien gilt als Stadt der Musik, der Kaffeehäuser und der barocken Pracht. Doch wer glaubt, die Kaiserstadt sei nur elegant und fein, kennt ihre dunkle Seite nicht. Zwischen prächtigen Palästen und altem Kopfsteinpflaster lauern Geschichten, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Welche Zeit eignet sich besser, um diese Seite zu erkunden, als die Halloween-Zeit? Wir erzählen dir also die Legende vom Teufelswagen in Mariahilf.

Traust du dich zu lesen?

Die Legende vom Teufelswagen

Tief in der Nacht, lange nachdem die Glocken Mitternacht geschlagen hatten und die Stadt schlief, kam – so erzählt man sich – der Teufelswagen.

Es war keine gewöhnliche Kutsche, wie man sie oft in Wien herumfahren sieht. Es war ein schwarzes Gefährt, das laut ratterte, als es durch die Gassen Wiens raste. Manche sagten, die Häuser, an denen der Teufel vorbeifuhr, seien verflucht. Doch alle waren sich einig: Wer ihn und seinen Wagen sah, war dem Tod geweiht.

Kinder wurden früh gewarnt, nicht hinzuschauen, wenn das Rattern des Wagens näher kam. Doch eines Nachts konnte ein junges Mädchen seiner Neugier nicht widerstehen. Als das dumpfe Grollen näher kam, schob sie vorsichtig die Vorhänge beiseite und lehnte sich aus dem Fenster. In dem Moment, als die schwarze Kutsche an ihrem Haus vorbeifuhr, traf sie eine unsichtbare Ohrfeige.

Ein Mädchen in einem dunklen Zimmer blickt zum Fenster. (Foto: @Arda ALTAY -– stock.adobe.com)

Die Nachbarn fanden sie am nächsten Morgen tot auf dem Pflaster. Auf ihrer Wange war deutlich der schwarze Abdruck einer Hand zu sehen, als hätte der Teufel höchstpersönlich sie geschlagen. Der Schock war groß, niemand wagte es mehr, das Fenster zu öffnen. Stattdessen wurde es zugemauert und an seiner Stelle ein Bild der Jungfrau Maria gemalt, als Schutz gegen das Böse.

Von da an blieb die Gasse nachts ruhig; der Teufel schien abgewehrt.

Das Marienbild

Viele Jahre lang hing tatsächlich ein Bild der Jungfrau Maria an genau dieser Hausecke. Niemand wusste genau, warum oder woher es stammte. Erst bei der letzten Renovierung verschwand das Bild.

Glaubst du, der Teufel ist dort wieder zurück?

Ein altes Wandbild der Jungfrau Maria an einer Hauswand. (Foto: @ArTo -– stock.adobe.com)

Wenn du gruselige Wiener Geschichten magst, jetzt in der Halloween-Zeit oder zu jeder anderen Jahreszeit, dann sieh dir unsere Spooky Vienna Tour an, bei der du noch viele weitere schaurige Geschichten über die schöne Stadt Wien hörst.

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